Aminosäuren: EAAs, BCAAs und wann du sie brauchstAktualisiert vor 4 Monaten
Protein ist das Fundament unseres Körpers. Es bildet die Struktur unserer Haare und Nägel, ist Grundlage von Antikörpern und Neurotransmittern – überall da stecken Aminosäuren drin. Doch nicht alle Aminosäuren sind gleich.
🔬 Was sind essentielle Aminosäuren (EAAs)?
Dein Körper kann 20 verschiedene Aminosäuren zum Aufbau von Proteinen nutzen. Von diesen 20 kann dein Körper allerdings nur 11 selbst herstellen. Die restlichen 9 sind essentiell – das bedeutet, du musst sie über deine Ernährung aufnehmen. Diese sind Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin.
Jede einzelne hat eine spezifische Funktion. Tryptophan beispielsweise ist der Vorläufer für Serotonin, das "Glückshormon". Phenylalanin wird für die Bildung von Schilddrüsenhormonen benötigt.
🔄 EAAs vs. BCAAs: Der wichtige Unterschied
BCAAs (verzweigtkettige Aminosäuren) sind nur eine Untergruppe der essentiellen Aminosäuren – nämlich Leucin, Isoleucin und Valin. Sie spielen eine wichtige Rolle beim Muskelaufbau, aber sie sind nicht ausreichend, um alle Funktionen deines Körpers zu unterstützen.
Wenn du nur BCAAs zu dir nimmst, versorgst du deinen Körper mit einem unvollständigen Profil. EAAs enthalten alle neun essentiellen Aminosäuren und sind daher deutlich effektiver für Muskelproteinsynthese, Hormonbildung und eine Vielzahl weiterer Körperfunktionen.
💡 Wann brauchst du zusätzliche Aminosäuren?
Der Idealfall ist, dass du alle essentiellen Aminosäuren über vollwertige Proteinquellen wie Fleisch, Fisch, Eier und Hülsenfrüchte aufnimmst. Das ist die beste Option.
Allerdings gibt es Situationen, in denen zusätzliche EAAs sinnvoll sein können: beim intensiven Muskeltraining, bei älteren Menschen, die Muskelverlust verhindern möchten, oder wenn du intermittierendes Fasten praktizierst. edubily Aminosäuren bieten eine hochwertige Option, um deine Versorgung gezielt zu ergänzen.
📦 edubily Aminopeptide: Hydrolysiertes Whey für schnelle Aufnahme
Unser Aminopeptide setzt auf hydrolysiertes Molkenprotein von irischen Weidetieren. Der entscheidende Unterschied: Das Protein ist enzymatisch in kurzkettiges Oligopeptide und Dipeptide aufgespalten. Diese winzigen Bausteine werden von deinem Körper anders verarbeitet als freie Aminosäuren oder ganze Proteine.
Di- und Tripeptide nutzen ein spezielles Transportsystem in deinem Darm – den PepT1-Transporter. Das bedeutet: Sie gelangen schneller ins Blut. Studien unterstreichen diesen Vorteil. Nakayama et al. (2018) zeigten, dass hydrolysiertes Whey Aminosäuren schneller verfügbar macht. Kanda et al. (2013) dokumentierten zudem, dass hydrolysiertes Whey nach dem Training eine größere anabole Reaktion auslöst – also den Muskelaufbau aktiver ankurbelt.
Geschmacklich brauchst du keine Kompromisse zu machen: Unser Aminopeptide wird mit Stevia gesüßt, nicht mit synthetischen Süßstoffen. Die natürliche Färbung kommt von Curcumin. Das Aroma ist Maracuja – frisch und unkompliziert.
Das Produkt glänzt durch einen sehr hohen Gehalt an BCAAs und EAAs. Wenn es um schnelle Verfügbarkeit nach dem Training geht, ist hydrolysiertes Whey eine intelligente Wahl.
📚 Studien & Quellen
Die Effektivität von essentiellen Aminosäuren für die Muskelproteinsynthese ist in der Fachliteratur gut dokumentiert. Nach aktuellem Stand zeigen Studien, dass ein vollständiges EAA-Profil effektiver für Muskelaufbau und -erhalt ist als isolierte BCAA-Supplementation.
- EAAs und Muskelproteinsynthese (PMID: 24284442)
- Aminosäuren und Trainingsleistung (PMID: 37681443)
- BCAAs und Trainingsperformance (PMID: 39714103)
- Protein und Muskelaufbau (PMID: 16500259)
- Tryptophan und Melatonin-Synthese (PMID: 12504270)
- Tryptophan und Serotoninproduktion (PMID: 3115841)
- Melatonin und Schlafregulation (PMID: 30881246)
- Glycin und Stressabbau (PMID: 9372907)
- Aminosäuren und Hormonbildung (PMID: 21622125)
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